Produkte optimal entwickeln

Product Value Management steigert kaufmännischen Erfolg

Produktentstehungsprozesse sind hochkomplex. Sie zu beherrschen, wird für Unternehmen zu einer immer größeren Herausforderung. Diverse Abteilungen müssen über viele Phasen hinweg eng vernetzt zusammenarbeiten, damit die Prozesse wirtschaftlich erfolgreich sind. Die Dennso Management Consulting GmbH aus Hamburg hat deshalb eine Methode weiterentwickelt, die Unternehmen bei der Produktentstehung konsequent unterstützt. Das so genannte Product Value Management schließt die Lücke zwischen Top-Engineering und kommerziellem Erfolg, optimiert die Preisentwicklung, senkt Risiken und erhöht den gesamten kaufmännischen Erfolg.

Das richtige Produkt, zum richtigen Zeitpunkt, mit dem richtigen Preis. Das ist die Erfolgsformel für den Launch eines Produktes. Klingt einfach. Ist es aber nicht. Denn der Entstehungsprozess eines Produktes ist hochkomplex. Diverse Abteilungen arbeiten zu unterschiedlichen Zeitpunkten am Produkt. Das Problem: Die Prozesse sind häufig nicht transparent. Es mangelt an Methoden, die während des ganzen Produktentstehungszyklus Überblick geben.

Typisches Beispiel für diese Herausforderung ist ein Automobilzulieferer. Vertrieb, Entwicklung, Einkauf, Werk, Controlling: Sie alle sind an der Entstehung des Produktes beteiligt. Der Entstehungsprozess läuft von der Vorentwicklung über die Akquise bis hin zur End-of-Production. Was es für diesen Zulieferer braucht, ist eine Methode, die die Abteilungen und die einzelnen Schritte zusammenbindet und während des gesamten Prozesses für Transparenz sorgt. Doch auch heute noch arbeitet in den meisten Unternehmen jede Abteilung mit einem eigenen Tool. Mehrarbeit, Verzögerungen, Daten- und Know-how-Verlust sind die Folge. 

Product Value Management antwortet auf die Anforderungen in der Produktentwicklung
Unternehmen stehen in der Produktentwicklung unter hohen Zeitdruck. Die Kunden verlangen kurze Responsezeiten, Kalkulation und Engineering müssen schnell gehen. Vor diesem Hintergrund hat Michael Zipser mit seinem Consultingunternehmen Dennso eine Methode weiterentwickelt, die von Beginn an den Produktentstehungsprozess optimiert. Product Value Management heißt sie. Zipser und sein Team arbeiten damit bereits seit einigen Jahren erfolgreich mit ihren Kunden zusammen.

Product Value Management schlägt die Brücke zwischen Top-Engineering und kommerziellem Erfolg. Damit werden Kosten ganzheitlich gesteuert. Die Produktkosten lassen sich prozessdurchgängig prognostizieren, überwachen und optimieren – und das schon bei Design und Konstruktion. Das marktseitige Target Costing ist standardisiert und begleitet die gesamte Entwicklung. Dadurch können verteilte Organisationen interdisziplinär zusammenarbeiten, Prozesse beschleunigt werden und Produkte schneller auf dem Markt sein. Im Falle des Autozulieferers greifen die einzelnen Abteilungen jetzt in ihrer Zusammenarbeit wie gut geölte Rädchen ineinander. Transparenz und Überblick sind zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.

Produktkosten frühzeitig beherrschen
Die Entwicklung eines neuen Produkts ist immer mit großen wirtschaftlichen Risiken verbunden. 80 Prozent der Produktkosten werden in den ersten 20 Prozent des Produktlebenszyklus bestimmt. Wer also die Produktkosten nicht frühzeitig beherrscht, geht Risiken ein. Diese Risiken so klein wie möglich zu halten, ist eine der Aufgaben von Product Value Management. Mit Hilfe von Simulationen von Varianten und Versionen können Unternehmen kostengünstigere Alternativen auswählen. Einer überraschenden Kostenexplosion wird vorgebeugt. Das bestmögliche Produkt geht in die Produktion.

Doch damit nicht genug: Mit PVM lassen sich Markteintrittstermine und Kosten zuverlässig einhalten. Projektphasen lassen sich verkürzen. Folgeprozesse starten frühzeitig. Im Idealfall laufen die einzelnen Projektphasen parallel. 20 bis 30 Prozent schnellere Durchlaufzeiten sind keine Seltenheit. Gerade für wettbewerbsintensive Marktsegmente bringt das die entscheidenden Meter im Wettbewerbsvorsprung. Und: Je früher der Markteintritt, desto höher die Gewinnmarge.

Unternehmens-Know-how sichern
Beim Kampf um Marktanteile spielt auch das Know-how eine wichtige Rolle, das ein Unternehmen und seine Mitarbeiter bei der Produktentwicklung sammeln. Doch leider geht dieses Wissen im hochkomplexen Hin und Her der Prozesse häufig verloren. Oder es wird nicht ausreichend archiviert. Genau hier setzt Product Value Management an. Best Practices, Erfahrungen, Kostendaten, Know-how: All das macht die Managementmethode konsequent verfügbar. Eine wertvolle Wissensbasis, die im gesamten Produktlebenszyklus optimal verwendet werden kann.

Dank PVM werden Prozesse auch unabhängig von den Mitarbeitern, die sie voranbringen. Denn das Wissen wird in einer Datenbank gesammelt. Fällt ein Mitarbeiter aus, können die anderen auf die gespeicherten Best Practices und das zur Verfügung stehende Know-how zugreifen. Dieses Wissensmanagement steigert unterm Strich die wirtschaftliche Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit insgesamt.

Fehler vermeiden und im Wettbewerb vorne dabei sein
Konstruktives Wissen bedeutet auch weniger Fehler. Denn auch heute werden in vielen Unternehmen dieselben Fehler wieder und wieder gemacht – ganz einfach, weil eine umfassende Methode zur Fehleraufzeichnung fehlt. Eine Vermeidung von Fehler senkt wiederum das bereits erwähnte Risiko, das eine Produktentstehung immer begleitet.

In der Zusammenarbeit mit dem Automobilzulieferer hat sich die Anwendung von Product Value Management sehr bewährt. Immer mehr Unternehmen setzen auf solide Managementmethoden, die ihnen entscheidende Wettbewerbsvorteile sichern. Vermutlich wird die Anwendung effizienter Managementmethoden in Zukunft für Unternehmen noch wichtiger werden. Wer die richtigen Managementwerkzeuge im Gepäck hat, wird im Wettbewerb vorne mitspielen. 

Anett Lehmann

Ihre Ansprechpartnerin für Presse und Marketing

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